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Thomsonscher Ringversuch

Durchführung: Über das untere Netzgerät wird eine konstante Spannung von 4V an die hintere Spule angelegt. Die vordere Spule ist mit dem zweiten Netzgerät verbunden und die Spannung ist variabel. Schnelles Hoch- oder Herunterregeln der Spannung führt zum gewünschten Effekt, dass der Ring aus seiner Ruhelage ausgelenkt wird.

Kritik am klassischen Ringversuch

Klassischerweise wird der Versuch mit nur einer Spule und einem Schalter durchgeführt. Beim Ein- oder Ausschalten wird der Ring aus seiner Ruhelage ausgelenkt. Dieses Vorgehen passt nicht zu dem oft gewählten Vorgehen bei der Erklärung des Versuchs, bei der von einem bereits existierenden Magnetfeld ausgegangen wird, welches mit nachvollziehbarer Geschwindigkeit geändert wird. Der hier gezeigte Aufbau passt besser zu dem Erklärungsansatz, insbesondere werden zwei Stromquellen und zwei Spulen verwendet um zu verdeutlichen, dass immer ein Magnetfeld vorhanden ist.

Ein weitere Aspket ist, dass oft mit nicht-geglätteten Spannungen großer Restwelligkeit gearbeitet wird, was zu einem ständigen Vibrieren des Rings sorgt und insbesondere den Effekt der Ringrückkehr zur Nulllage nach Beendigung der Magnetfeldänderung (teilweise) verdecken kann. Hier wird mit geglätteten Spannungen gearbeitet, der Stromfluss beträgt je Netzgerät max. 3 A.



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